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Wirecard: Justiz bittet Moskau um Rechtshilfe

München. Die Münchner Justiz hat sich einem Bericht zufolge auf der Suche nach dem flüchtigen ehemaligen Wirecard-Vertriebschef Jan Marsalek an die russische Regierung gewandt. Vor Ostern habe die Staatsanwaltschaft ein Inhaftnahmeersuchen an den Kreml geschickt, berichtet Bild am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. Es enthält demnach die Bitte um Festnahme und Auslieferung nach Deutschland. Marsalek ist seit Sommer 2020 untergetaucht und wird in Russland vermutet. Er ist eine Schlüsselfigur im Skandal um den 2020 zusammengebrochenen Finanzdienstleister Wirecard. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2022, Seite 2, Inland

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