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BRD: Debatte über »Raketenschutzschild«

Berlin. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine hat in Deutschland eine Diskussion um einen »Raketenschutzschild« begonnen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswehr-Generalinspekteur Eberhard Zorn hatten am Mittwoch darüber beraten, wie das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen zur Aufrüstung konkret verwendet werden soll. Bild am Sonntag berichtete, dabei sei es auch um eine mögliche Anschaffung des israelischen »Arrow 3«-Systems gegangen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden. Das Verteidigungsministerium erklärte auf Anfrage, der Entwurf des entsprechenden Wirtschaftsplans werde derzeit erstellt. Andreas Schwarz (SPD), Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss für den Verteidigungsetat, sagte dem Blatt, das israelische System, mit dem ballistische Langstreckenraketen bekämpft werden können, sei »eine gute Lösung«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.03.2022, Seite 1, Inland

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