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14.03.20221 Leserbrief
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Wegen Krieg: Hochschulen beenden Kooperationen
Berlin. Ein großer Teil der Universitäten in Deutschland hat seine Kooperationen mit russischen Partnerorganisationen ausgesetzt. Von 86 Hochschulen, die bislang mit russischen Partnern zusammenarbeiteten, hätten 78 die Zusammenarbeit nun auf Eis gelegt, ergab eine Umfrage der Welt am Sonntag. Das entspricht einer Quote von 91 Prozent. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulkonferenz, sagte dem Springer-Blatt, die Aussetzung der Kooperationen werde für die russische Regierung perspektivisch »sehr schmerzhaft« sein – »durch Auswirkungen auf die praktische Forschungsarbeit wie das internationale Prestige«. (AFP/jW)
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Onlineabonnent*in Claudia K. aus F. 13. März 2022 um 20:30 UhrWas für eine abscheuliche Heuchelei, weil die »werte«westlichen Hochschulen überhaupt keine Probleme beispielsweise mit wissenschaftlichen Kooperationen mit dem israelischen Landräuberstaat haben, dessen Politiker ihre regelmäßigen Mordaktionen als »Grasmähen in Gaza« bezeichnen. Auch all die anderen völkerrechtswidrigen Kriege und Vernichtungsaktionen des »Werte«westens bleiben ungestraft. Man kann sich nur noch voller Scham angewidert abwenden über diesen furchtbaren Russenhass! Der hässliche Deutsche erhebt wieder seine Fratze!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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