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Kurde im Hungerstreik gegen Abschiebung

München. Ein kurdischer Flüchtling in Abschiebehaft ist am Flughafen München in einen Hungerstreik getreten. Der 31jährige Heybet Sener, dessen Asylantrag unter Verweis auf die angebliche Rechtsstaatlichkeit in der Türkei abgelehnt worden war, sei am Mittwoch bei einem Termin im Landratsamt Erding festgenommen worden, meldete die kurdische Nachrichtenagentur ANF am Donnerstag. Sener, der in der Türkei aufgrund politischer Aktivitäten bereits inhaftiert und Folter ausgesetzt war, wurde dort wegen angeblicher PKK-Mitgliedschaft zu einer erneuten Haftstrafe von mehr als acht Jahren verurteilt. Der Abschiebeflug ist für Freitag um 14 Uhr angesetzt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2022, Seite 4, Inland

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