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Banken sollen sich auf Krisen vorbereiten

Frankfurt am Main. Deutschlands Banken müssen als Vorsorge für mögliche Krisen etwa auf dem Immobilienmarkt in den kommenden zwölf Monaten einen zusätzlichen Kapitalpuffer ansparen. Die Finanzaufsicht Bafin hebt, wie Mitte Januar angekündigt, den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer von null auf 0,75 Prozent an. »Ziel ist, die Widerstandsfähigkeit des deutschen Bankensystems präventiv zu stärken«, teilte die Behörde am Montag mit. Es gehe »darum zu verhindern, dass in schlechten Zeiten die Institute ihre Kreditvergabe so stark einschränken, dass dies negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft hätte«. Den »antizyklischen Kapitalpuffer« müssen Geldhäuser spätestens ab dem 1. Februar 2023 vollständig aufgebaut haben. Die Quote von 0,75 Prozent bezieht sich dabei auf die risikogewichteten Aktiva eines Instituts. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2022, Seite 1, Inland

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