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Spionage: Anklage gegen Wissenschaftler

Karlsruhe. Ein ehemaliger Mitarbeiter einer Universität in Bayern soll sich wegen Spionageverdachts im Bereich der Raketenforschung vor dem Oberlandesgericht München verantworten. Wie die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte, hat sie Anklage wegen mutmaßlicher geheimdienstlicher Agententätigkeit gegen den Russen erhoben. Der junge Wissenschaftler, der bis zu seiner Festnahme am 18. Juni 2021 an einem naturwissenschaftlich-technischen Lehrstuhl der Universität Augsburg arbeitete, soll gegen Geld Informationen an den russischen Geheimdienst weitergegeben haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2022, Seite 4, Inland

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