-
25.01.2022
- → Inland
Berlin: Deutlich mehr Asylsuchende 2021
Berlin. Das Land Berlin hat 2021 rund doppelt so viele Geflüchtete aufgenommen wie im Jahr davor. Insgesamt waren es 12.949 Asylsuchende (2020: 6.518), wie das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Montag mitteilte. Diese Entwicklung sei in keiner der bundesweiten Prognosen vorhergesagt worden. Der Bedarf an Unterkünften ist dadurch erheblich gestiegen. Darüber hinaus sind 885 Menschen über Sonderaufnahmeprogramme nach Berlin gekommen, darunter 445 afghanische »Ortskräfte« deutscher Stellen. Die meisten Geflüchteten kamen aus der Republik Moldau, Georgien, Afghanistan, Syrien und Vietnam. Ende 2021 lebten nach den offiziellen Daten 21.146 Menschen in den 83 LAF-Unterkünften (2020: 18.756). Man sei dabei, mit einer Taskforce berlinweit Gebäude auf die Eignung als zusätzliche Unterkunft zu prüfen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!