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Nach Flut in NRW: Razzia gegen Tagebau

Erftstadt. Aufgrund eines schweren Erdrutsches in Erftstadt-Blessem nahe Köln während der Flutkatastrophe im vergangenen Sommer ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des fahrlässigen Herbeiführens einer Überschwemmung durch Unterlassen, der Baugefährdung sowie Verstoßes gegen das Bundesberggesetz. Dazu wurden am Dienstag Gebäude von mehr als 20 Büro- und Wohnanschriften durchsucht, wie die Behörde mitteilte. In Erftstadt-Blessem war in der Nacht zum 16. Juli 2021 der Boden nahe einer Kiesgrube am Fluss Erft weggerutscht. Mehrere Gebäude wurden mitgerissen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2022, Seite 4, Inland

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