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Studie: BRD dürfte Klimaziel verfehlen

Berlin. Die BRD läuft nach Berechnungen des Thinktanks »Agora Energiewende« Gefahr, ihr Klimaziel für das Jahr 2030 zu verfehlen. Die neue Bundesregierung müsse die »Umsetzungslücke« dringend mit wirksamen Klimaschutzmaßnahmen schließen, forderte Simon Müller, Deutschland-Direktor bei Agora und einer der Studienautoren. Das Papier liegt der dpa vor.

Der Ausstoß klimaschädlicher Gase entsprach nach vorläufigen Agora-Berechnungen im vergangenen Jahr einem Äquivalent von 772 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2), ein deutlicher Anstieg von 33 Millionen Tonnen im Vergleich zu 2020. Bis 2030 soll der Ausstoß an Treibhausgasen laut Klimaschutzgesetz aber um 65 Prozent niedriger sein als im Jahr 1990. »Durch den Emissionsanstieg 2021 müssen wir ab jetzt jedes Jahr im Schnitt 37 Millionen Tonnen CO2 einsparen, um das 2030er-Ziel einzuhalten«, sagte Müller. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2022, Seite 1, Inland

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