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15.11.2021
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Rotfuchs
In der »Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke« wird die Rede des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel in der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. September dokumentiert. Ein Schwerpunkt des Heftes sind Stellungnahmen zum Ausgang der Bundestagswahlen. Außerdem: Hans Schoenefeldt setzt sich mit Sprachmanipulation bei den Angriffen auf die Pipeline Nord Stream 2 auseinander. Jens Möller erinnert an die Bombardierung Vietnams durch die USA vor 50 Jahren, Wolfgang Herrmann analysiert die Politik der OAS, die von Fidel Castro als »Ministerium für die Yankee-Kolonien« bezeichnet wurde. Ralf Hohmann erläutert, dass sich hinter der scheinbaren Pressevielfalt in der BRD nur wenige Eigentümer verbergen. Uwe Stöhr kritisiert die Politik der reichen Länder mit Impfstoffen gegen das Coronavirus. (jW)
Rotfuchs, November 2021, 36 Seiten, kostenlos (um Spenden wird gebeten), Bezug: Rainer Behr, Postfach 82 02 31, 12504 Berlin, Tel.: 0 30 / 98 38 98 30, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net
Welttrends
Im Novemberheft des außenpolitischen Journals aus Potsdam schreibt Günther Maihold über das deutsch-italienische Verhältnis. Nach einer Entfremdung des italienischen Staates und seiner Bevölkerung von Brüssel aufgrund des deutschen Handelns in der EU-Schuldenkrise, der »Flüchtlingskrise« und der Coronapandemie werde Italien infolge des britischen Austritts aus der Union nun wieder größeren Einfluss innerhalb der EU gewinnen. Im Interview befragt Hubert Thielicke den Botschafter der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Ilham T. Nematov, nach der Rolle des 30 alten Staatenbundes in der Region. Mehrere Beiträge in den aktuellen Welttrends widmen sich dem Indopazifik als »neuer Konfliktzone«. John P. Neelsen schreibt über die US-Strategie der Konfrontation gegenüber China. C. Raja Mohan analysiert die Großmachtambitionen Indiens im indopazifischen Raum. Dass es Frankreich im Konflikt um die Sicherheitsallianz AUKUS vor allem um die Demonstration der eigenen Macht in der Region ging, beschreibt Ralf Havertz in seinem Beitrag. (jW)
Welttrends. Das außenpolitische Journal, Nr. 181/November 2021, 72 Seiten, 5,80 Euro, Bezug: Welttrends, Medienhaus Babelsberg, August-Bebel-Str. 26–52, 14482 Potsdam, E-Mail: bestellung@welttrends.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
