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06.11.2021
Klassik

So leuchtet’s ein

Wenn Hammerflügel träumen: Alexander Melnikow und das Sinfonieorchester Basel spielen Brahms

Von Stefan Siegert
Nicht jedes Eigenschaftswort eignet sich dazu, Hauptwort zu werden. Im Fall der großen Klavierkonzerte des 19. Jahrhunderts liegt es indes nahe, das subjektivierte Adjektiv noch per Superlativ in eine Hierarchie zu stellen. Denn die Konzerte fürs Soloklavier von Schumann, Grieg, Tschaikowski und Brahms – alle in Moll – machen sich zwar gegenseitig den Ruf des Populärsten und Meistgehörten streitig. Das Schlachtrossigste aber ist ohne Frage das Werk des Russen. Geht ...

Artikel-Länge: 4621 Zeichen

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