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Ländertarifstreit: Verdi kündigt Streiks an

Berlin. Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde für die mehr als eine Million Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder kündigte die Gewerkschaft Verdi Streiks an. »Wir verplempern doch nicht tagelang unsere Zeit, um zu sämtlichen Forderungen der Beschäftigten ein stoisches Nein der Arbeitgeberseite zu hören«, sagte Verdi-Chef Frank Werneke am Dienstag. Als trauriger Höhepunkt sei zudem kein Angebot vorgelegt worden. »Wer Streiks provoziert, darf sich nicht wundern, wenn er sie bekommt«, betonte der Gewerkschafter. »Die Verantwortung für die Folgen der kommenden Streiks trägt allein die Tarifgemeinschaft deutscher Länder.« Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um fünf Prozent, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2021, Seite 1, Inland

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