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Aus: Ausgabe vom 23.10.2021, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Narco-Rap

Tonart | Mi., 15.05 Uhr, DLF Kultur
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Die meisten »Narco-Rapper« stammen aus den Grenzstädten zu den USA und wollen nicht weiter in den schlechtbezahlten Maquiladoras arbeiten (Tijuana)

Rap ist heute überall. Vor nicht allzu langer Zeit wurde er noch von vielen Bürgerlichen belächelt: Man erinnere sich nur an die peinlichen Talkshowauftritte, in denen ein Hanswurst nach der anderen Rapzeilen mit Kraftausdrücken vorgelesen hat, um die »einzigartige Gefahr«, die von dieser Musik angeblich ausgeht, zu belegen. Heute werben Konzerne wie T-Mobile mit kurzen Raps, um dessen Coolness zu nutzen. Selbst CSU-Politiker Fabian Giersdorf warb auf einem Wahlplakat mit Haftbefehls Song »Chabos wissen, wer der Babo ist«. Lauch. Gefährlich kann es allenfalls werden, wenn Rapper sich in den Dienst von Gangs stellen. DLF Kultur berichtete von mexikanischem Narco-Rap: Künstler produzieren Songs für bestimmte Drogenkartelle und machen sich zur Zielscheibe verfeindeter Syndikate. Im Beitrag werden auch Beispiele gezeigt. Bloß: Spanisch klingt eher sexy und nicht hart. Reggaeton hat Rap in Lateinamerika begraben, bevor er geboren wurde. (es)

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