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Aus: Ausgabe vom 24.09.2021, Seite 14 / Feuilleton

»Nichts ist angekommen«

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Flüchtlinge hängen an der Grenze zwischen Mexiko und den USA fest (19.9.2021)

Angesichts der neuen Flüchtlingsbewegungen hat Mexikos linker Präsident seinen US-Kollegen Joseph Biden zum Handeln aufgerufen. Mexiko und die zentralamerikanischen Länder warteten immer noch auf vier Milliarden US-Dollar, die Washington zugesagt habe, um gegen Armut als Fluchtgrund anzukämpfen, sagte Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch in Mexiko-Stadt. »Nichts ist angekommen, gar nichts«, kritisierte López Obrador.

In den vergangenen Tagen hatten Tausende Haitianer versucht, von Mexiko aus die Grenze zu den USA zu überqueren, unter anderem durch den Fluss Río Grande. Die Lage in der betroffenen Stadt Del Rio hatte sich in der vergangenen Woche immer weiter zugespitzt: Rund 16.000 Menschen harrten dort unter einer Brücke in provisorischen Zelten aus, um sich vor der Hitze zu schützen. Die Biden-Regierung reagierte mit Massenausweisungen. (dpa/jW)

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