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UNESCO: Ungleichheit bei Internetzugang in BRD

Berlin. Die UNESCO hat die politisch Verantwortlichen in Deutschland aufgefordert, bis zum Jahr 2025 einen Rechtsanspruch auf einen flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet zu schaffen und auch umzusetzen. In einem Bericht zur Netzentwicklung in Deutschland, der am Dienstag auf dem »Internet Governance Forum« in Berlin vorgestellt wurde, weist die UN-Bildungs- und Kulturorganisation auf einen »digitalen Graben« hin. Während quasi alle berufstätigen Deutschen online seien, nutzten nur gut zwei Drittel der Erwerbslosen das Internet. Dieser Graben müsse überwunden werden. Laut UNESCO gefährdeten in Deutschland Faktoren wie Migrationshintergrund, nichttraditionelle Bildungsverläufe und Erwerbsbiographien sowie Alter die volle Realisierung aller Menschenrechte im Internet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.09.2021, Seite 15, Medien

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