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08.09.2021
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Veranstaltungen
»Onlinegespräch mit Semiya Şimşek, Tochter des ersten NSU-Mordopfers«. Am 21. Jahrestag des Mordanschlags auf ihren Vater in Nürnberg berichtet Semiya Şimşek über die Auswirkungen des neonazistischen Terrors auf sie und ihre Familie sowie über die Aufarbeitung der NSU-Verbrechen. Donnerstag, 9.9., 18 Uhr. Erforderliche Anmeldung unter: info@isfbb.de. Veranstalter: ISFBB e. V., Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
»Das Rätsel um das Haus Schöneberg«. Vortrag und Diskussion. Hintergründe und Aufklärung über Kurverschickungen von Kindern in den fünfziger bis achtziger Jahren, die von Westberlin ausgingen, u. a. mit Stadtrat Oliver Schwork, der selbst als Kind verschickt wurde, sowie weiteren ehemaligen Verschickungskindern. Freitag, 10.9., 18 Uhr, Berlin, Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Saal. Erforderliche Anmeldung unter: Veranstaltung@verschickungsheime.de. Veranstalter: u. a. Initiative Verschickungskinder
»Wohnen für alle! Gemeinsam gegen hohe Mieten und Verdrängung.« Demonstration. Erstmalig versammeln sich Mieterinitiativen und -vereine, stadtpolitische Gruppen, Gewerkschaften und Verbände aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin, um einen radikalen Kurswechsel in der Mieten- und Wohnungspolitik von der zukünftigen Bundesregierung einzufordern. Sonnabend, 11.9., 13 Uhr, Berlin, Alexanderplatz. Veranstalter: u. a. »Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen«
Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen statt.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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