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Bayern: Rettungseinsatz nach Flutwelle in Höllentalklamm

Foto: Verena Wolff / dpa
Eng und nicht ungefährlich: Der Weg durch die Höllentalklamm (Grainau, 3.6.2020)

Grainau. Eine Flutwelle hat in der Höllentalklamm am Fuß der Zugspitze mehrere Menschen mitgerissen. Am frühen Montag abend noch lief ein Rettungseinsatz der Bergwacht, die Menschen aus dem Wasser barg, wie die Polizei mitteilte. Bei einem Großeinsatz seien am Montag abend acht Menschen aus dem Wasser gerettet worden. Zwei Menschen galten am Abend noch als vermisst.

Starker Regen hatte am Montag nachmittag in der Höllentalklamm im Zugspitz-Massiv bei Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Flutwelle ausgelöst. Augenzeugen hätten berichtet, dass Menschen ins Wasser geraten sein könnten, sagte Sonntag. Offensichtlich sei eine Brücke von den Fluten weggerissen worden. Auf dieser sollen sich den Beobachtern zufolge Wanderer befunden haben. Neben etlichen Streifenfahrzeugen aus der Region sei auch ein Polizeihubschrauber angefordert worden. Rund 100 Helfer seien im Einsatz, hieß es. Darunter seien auch speziell ausgebildete Canyon-Retter der Bergwacht. (dpa/jW)

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Erschienen am 17.08.2021, Inland

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