-
20.08.2021
- → Inland
Medien: Berater belastet AfD-Kandidatin Weidel
Hamburg. Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, hat offenbar über Jahre hinweg Zuwendungen und Gefälligkeiten des Politnetzwerkers Friedel Opitz erhalten. Das versichere dieser eidesstattlich und dafür gebe es schriftliche Belege, wie NDR, WDR und Zeit am Donnerstag berichteten. Er habe Weidel als deren Berater »monetär und strategisch unterstützt«, so Opitz, der eine strategische Beratungsagentur führt. Dem Bericht zufolge behauptet Opitz, Sachleistungen in Höhe von rund 10.000 Euro für die AfD-Kofraktionsvorsitzende Weidel übernommen und nur einen Teil zurückgezahlt bekommen zu haben. Auf Anfrage habe Weidel mitgeteilt, dem Mann »nichts schuldig geblieben« zu sein. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!