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Verlängerte Duldung im Südwesten möglich

Stuttgart. In Baden-Württemberg sollen rund 10.000 abgelehnte Asylsuchende eine verlängerte Duldung erhalten können. Die Landesregierung wolle »Menschen in Beschäftigung unter bestimmten Umständen Bleibeperspektiven aufzeigen«, so Migrationssekretär Siegfried Lorek (CDU) am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Demnach können Asylsuchende mit festem, selbständigen Einkommen eine 30monatige »Beschäftigungsduldung« erhalten, durch die eine Abschiebung ausgesetzt wird. Für die Zeit danach sei es auch möglich, eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen. Die Regelung gilt nur für vor dem 1. August 2018 eingereiste Personen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.08.2021, Seite 4, Inland

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