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11.08.2021
Literatur

Ein Leben lang hassen

Joachim Lottmann entpuppt sich als neuer Ephraim Kishon

Von René Hamann
Wer hätte das gedacht. Ausgerechnet »Lügeneimer« (R. Goetz) Joachim Lottmann könnte ein überraschendes Comeback feiern, weil er mit »Sterben war gestern« das Buch der Corona­stunde geschrieben hat: leicht und locker, flockig und ironisch, bis ins kleinste komisch, und zum vielleicht ersten Mal tatsächlich einigermaßen gut durchgearbeitet. »Sterben war gestern«, sein insgesamt zwölfter Roman, spielt in der Jetztzeit; es geht kurz vor der Pandemie los und endet mit de...

Artikel-Länge: 4650 Zeichen

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