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Brandanschlag: Türkei liefert Täter nicht aus

Stuttgart/Ulm. Die baden-württembergische Landesregierung rechnet nicht mehr damit, dass der Tatverdächtige des Brandanschlags auf die Ulmer Synagoge von der Türkei ausgeliefert wird. Die Türkei lehne die Auslieferung eigener Staatsangehöriger an einen anderen Staat ausnahmslos ab, heißt es in der Antwort des Justizministeriums auf eine Landtagsanfrage. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich nach Angaben des Ministeriums um einen türkischen Staatsbürger mit unbefristetem Aufenthaltstitel in Deutschland, wo er geboren wurde. Der 45jährige war anhand von Aufnahmen einer Überwachungskamera identifiziert worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2021, Seite 4, Inland

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