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Amnesty kritisiert staatliche Gewalt in Kolumbien

Bogotá. Mehr als drei Monate nach Beginn der Proteste in Kolumbien hat Amnesty International (AI) der rechten Regierung des Landes rechtswidrige Praktiken gegen Demonstrierende vorgeworfen. Die dokumentierten Fälle stünden für Hunderte von weiteren Berichten und zeigten das gewaltsame Vorgehen der Einsatzkräfte im ganzen Land, hieß es in einem Bericht, den die Menschenrechtsorganisation am Freitag veröffentlichte. Er basiert auf 500 Mitschnitten und anderem Material und geht auf drei Fälle von Menschenrechtsverletzungen in Cali, dem Epizentrum der Proteste, ein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2021, Seite 2, Ausland

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