-
24.07.2021
- → Ausland
USA: Anklagen gegen chinesische »Agenten«
Washington. Wegen eines verdeckten Einsatzes gegen strafrechtlich verfolgte Chinesen in den USA hat das US-Justizministerium Anklage gegen zwei weitere mutmaßliche chinesische Agenten erhoben. Laut der am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Anklage sollen sich die beiden an einer als »Fuchsjagd« bezeichneten »illegalen Polizeiaktion« Beijings gegen im Ausland lebende »Regierungskritiker« beteiligt haben. Insgesamt neun mutmaßliche Geheimagenten müssen sich in diesem Zusammenhang vor der US-Justiz verantworten. Bei der als »Fuchsjagd« bezeichneten internationalen chinesischen Antikorruptionskampagne sollen Flüchtige zurück nach China gebracht und vor Gericht gestellt werden. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!