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Aus: Ausgabe vom 16.07.2021, Seite 12 / Thema
Bauhaus

Der klarste Kristalliker

Schiffe, Küsten, Kirchturmspitzen: Vor 150 Jahren wurde Lyonel Feininger geboren, ein Geburtshelfer der deutschen Moderne
Von Holger Teschke
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Küstenbewohner und Bringer uralten Lichts: Lyonel Feininger (undatierte Aufnahme, vermutlich aus den 1920ern)

»Ich lebe von Erinnerung und von Sehnsucht«, schrieb Lyonel Feininger im Juli 1930 aus dem Fischerdorf Deep an seine Frau Julia. »Sie bilden wohl die Triebkraft zu allen tiefen Werken der Kunst.« Ein Jahr später bekannte er im August 1931 in einem Brief an Elisabeth Mayer, Frau des Kunstsammlers Wilhelm Mayer: »Hier, im stillen Ostseebad Deep, hat man tiefes Heimatgefühl wiedergewonnen, und das ist nötig zum Schaffen und zur Klärung.«

Erinnerung und Sehnsucht eines US-Amerikaners, der seit mehr als vierzig Jahren in Deutschland lebt, in einem Dorf an der Ostsee? Welche Heimatgefühle kommen dem gebürtigen New Yorker am pommerschen Strand, auf dessen Dünen schon die Hakenkreuzfahnen wehen? Und warum bleibt Feininger, der eine jüdische Ehefrau und einen US-amerikanischen Pass hat, noch bis 1937 in Deutschland, wo seine Bilder aus den Museen und Galerien geholt und als »entartete Kunst« gebrandmarkt werden? Warum ist er nicht längst an die Küste seiner Kindheit zurückgekehrt, wenn die Sehnsucht so groß war?

Musikersohn und Comiczeichner

Lyonel Feininger wurde am 17. Juli 1871 in New York als Sohn eines Geigers und einer Sängerin geboren, die beide aus Familien mit deutschem Hintergrund kamen und oft auf Konzerttourneen durch Europa unterwegs waren. Mit seinen beiden Schwestern wuchs er bei Freunden der Eltern in Connecticut auf und entwickelte schon als Junge eine Leidenschaft für Segelschiffe und Meer. Vom neunten Lebensjahr an erhielt er Geigenunterricht von seinem Vater, der ihn 1887 nach Leipzig schickte, um dort Musik zu studieren. Statt dessen entschied sich Leo, der schon als Junge gern zeichnete, für ein Studium an der Allgemeinen Gewerbeschule in Hamburg, in der auch Zeichenunterricht erteilt wurde. Ein Jahr später zog er weiter nach Berlin und studierte nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Königlichen Akademie Malerei bei Ernst Hancke. Ab 1890 finanzierte er sich dieses Studium mit Karikaturen, die in den Humoristischen Blättern erschienen. Sein alarmierter Vater, der dieses Studium offenbar für eine vorübergehende Marotte gehalten hatte, steckte ihn daraufhin in eine Jesuitenschule in Lüttich, wo er alte Sprachen und Disziplin lernen sollte. Aber statt ihn danach wie versprochen wieder mit nach New York zu nehmen, verfügte er die Wiederaufnahme des Musikstudiums in der Stadt von Bach und Schumann. Feininger ging nach dieser Enttäuschung nach Berlin zurück und studierte weiter an der Akademie. Die ­Musik hat ihn dennoch bis an sein Lebensende begleitet. Bis ins hohe Alter spielte er Geige und Harmonium und komponierte selbst Fugen. Seine Bewunderung für Bach war grenzenlos, und noch im Bildaufbau seiner Aquarelle und Gemälde finden sich kontrapunktische Kompositionen.

Während in den USA die Ehe der Eltern zerbrach und die Briefe spärlicher wurden, entdeckte Feininger in Deutschland neue Ufer. Ab 1892 fuhr er im Sommer an die Ostsee, zuerst nach Rügen, später nach Usedom und dann ins pommersche Deep an der Mündung der Rega. Dort machte er »Naturnotizen«, nach denen im Winter im Atelier die Aquarelle und Gemälde entstanden. Als Karikaturist arbeitete er für deutsche Satireblätter wie den Ulk und die Lustigen Blätter, aber auch für amerikanische Zeitungen wie Harpers Round Table. Bald konnte er damit seinen Lebensunterhalt bestreiten und eigene Formate ausprobieren. Für Harper’s und die Chicago Sunday Tribune entwickelter er erste Comicfolgen wie »The Kin-der-kids« und »Wee Willie Winkie’s World« , die heute zu Klassikern des Genres zählen.

1901 heiratete er die Pianistin Clara Fürst und wurde Vater von zwei Töchtern. Ein Jahr später nahm er an der »1. Ausstellung der Berliner Secession« teil und begann ab 1905, sich mehr und mehr der Malerei zu widmen. Im selben Jahr begegnete er der jungen Malerin Julia Berg und verließ seine Familie für sie. Durch die große Romantikausstellung der Nationalgalerie entdeckte er das Werk von Caspar David Friedrich und auf einer Reise nach Paris die Moderne mit Bildern von Robert Delaunay und Jules Pascin. Im Herbst 1908 heiratete er Julia Berg in London und sah zum ersten Mal Seestücke von William Turner, die ihm entscheidende Impulse für seine eigene Malerei geben sollten.

Biedermeier aus den Fugen

Die Figuren aus der Welt seiner Karikaturen bevölkerten auch seine ersten Gemälde, die Kunstgeschichte hat sie »Mummenschanzbilder« getauft. Tatsächlich erinnern diese Werke an die Welt von E. T. A. Hoffmann und Adelbert von Chamisso – ein aus den Fugen geratener Biedermeier, in dem Dämonen ihr Unwesen treiben und Gespenster mit Stock und Zylinder umgehen. Die »Große Revolution« von 1910 bezeugt, dass Feininger sich auch mit deutscher Politik und Geschichte beschäftigte. Bei seinen Fahrradausflügen in die Umgebung von Weimar, wo Julia an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule studierte, hatte er schon 1906 die Dorfkirche von Gelmeroda entdeckt, die ihn bis an sein Lebensende als Motiv faszinierte. Zusammen mit den Landschaften der Ostsee, den Kirchen von Halle und Vollersroda sowie den Wolkenkratzern von Manhattan sollte sie zum Sinnbild seiner Lebensreise werden: Schiffe im Sturm, rettende Ufer, Kirchturmspitzen als Ansteuerungen in Seenot und Leuchtfeuer der Erlösung. Beim Anblick der Lichtkompositionen dieser Bilder erinnert man sich an den berühmten Ausruf Jean Pauls: »Sieh! Das uralte Licht kommt an!«

Der Kunsthistoriker Peter-Klaus Schuster hat das Phänomen dieser Bildentwicklung als die »Geburt der deutschen Moderne aus dem Geist der Karikatur« bezeichnet und als weitere Kronzeugen die Werke von Alfred Kubin, Paul Klee und George Grosz aufgerufen. Feiniger, der als Karikaturist in der Traditionslinie von Wilhelm Busch und Gustav Doré steht, zeigt in seinen »Mummenschanzbildern« zwischen 1905 und 1910 ein Bürgertum, das angesichts der heraufziehenden Krisen immer nervöser über Abgründe hinweghastet, in dem seine heimlichen und unheimlichen Ängste und Begierden hausen. ­Bertolt Brecht wird diese Raserei, die sich auch an der Börse und in den Parlamenten ausbreitet, als »Leere mit Tempo« charakterisieren. Es ist bezeichnend, dass sich diese gespenstische Atmosphäre in Feiningers späten New Yorker Bildern wie »Vanishing Hour« von 1952 und »Shadow of Dissolution« von 1953 wiederfindet. Sie erinnert daran, wie brüchig die Fundamente der bürgerlichen Gesellschaft geworden sind und wie unterhöhlt von den Kräften der entfesselten Märkte. Aber es sind keine Dämonen oder Naturgewalten, welche die dünne Decke der Zivilisation zum Einsturz bringen, sondern eine Politik und Öffentlichkeit, die sich der Diktatur dieser Märkte und deren Folgen beugt.

Elend auf der Erdenrinde

Feininger, der diese Entwicklung sowohl in den USA als auch in Europa schon früh beobachtete, versuchte ihr mit seiner Kunst zu begegnen. Im Juni 1914, kurz vor Kriegsausbruch, schrieb er über »ein breites, grölendes Verhöhnen alles wirklich Schönen, Anmutigen, Exquisiten, Exotischen (…), das einen auf die Dauer an die Grenze der Raserei bringt. Der blöde, sich immer breitermachende deutsche Dünkel ist mir bei Gott das Verhassteste auf dieser Erdenrinde.« Und nach der Niederlage Deutschlands und der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa ­Luxemburg schreibt er am 24. Januar 1919 an den Arzt und Kunstsammler Wilhelm Mayer: »Sie stehen weit (…) über dem feigen bürgerlichen Urteil in Ihrer Schätzung der lauteren, unentwegten Persönlichkeit Rosa Luxemburgs. Ihr Ende war schauderhaft und einer ›Menschheit‹ unwürdig. (…) Ich habe, ohne sie irgendwie zu kennen, stets Bewunderung vor der reinen Persönlichkeit dieser Frau gehabt.«

Feininger wurde Mitglied der »Novembergruppe« und des »Arbeitsrates für Kunst«, in dem er Walter Gropius kennenlernte. Seine Antwort auf Revolution und Reaktion in Deutschland war der Versuch, mit den Mitteln von Malerei und Grafik ins Wesen der Dinge vorzudringen, um ihren inneren Kern »herauszukristallisieren«. Vehement wehrte er sich gegen die kunsthistorische Etikettierung als »Kubist« und schrieb dazu schon 1913 an seinen Schulfreund Alfred Vance Churchill: »Meinen ›Kubismus‹ (fälschlich so genannt) nenne ich lieber, wenn er denn schon einen ­Namen haben muss, ›Prismaismus‹.« Feiningers Blick durch das Prisma seiner biographischen und künstlerischen Erfahrungen ermöglichte ihm die Entwicklung einer Kompositionsmethode, die unter der Oberfläche der Erscheinungen nach deren Rhythmen und Bewegungsgesetzen sucht. Lyriker und Kunstkritiker Theodor Däubler nannte ihn deswegen 1919 den »klarsten Kristalliker« unter den modernen Malern. Wie riskant dieser einsame Weg jenseits aller Schulen und Ismen blieb, war Feininger bewusst. Im Juni 1919 schrieb er in einem Brief an Julia: »Ich wandele über Abgründe.«

Aber da hatte Walter Gropius ihn schon als Formmeister für die Graphikklasse an das im März 1919 gegründete Bauhaus in Weimar geholt. Feiningers »Kathedrale« schmückte den Umschlag von »Manifest und Programm des Bauhaus« und wurde später als »Kathedrale des Sozialismus« berühmt, obwohl ihr Schöpfer selbst sie nie so bezeichnet hat.

»Lebemeister«

In Weimar arbeitete Feininger eng mit Paul Klee und Wassily Kandinsky zusammen, schloss Freundschaft mit dem Bildhauer Gerhard Marcks und seiner späteren Agentin Galka Scheyer. Ludwig Justi, der Direktor der Berliner Nationalgalerie, kaufte sein Gemälde »Vollersroda IV« an, und die Kunstkritik betrachtete den früheren Karikaturisten langsam als ernstzunehmenden Künstler. Trotz dieser Erfolge blieb er im Weimarer Bauhaus ein »stiller Meister«, der seine Studierenden nicht mit seiner Ästhetik als der einzig Gültigen traktierte, sondern durch das Beispiel seiner eigenen Arbeit zeigte, dass in der Kunst jeder seinen eigenen Weg finden muss – auch über Umwege und Scheitern. Sein Kollege Lothar Schreyer sagte später: »Feininger wollte kein Lehrmeister sein, stets aber war er ein Lebemeister.« Seine Aufgabe als »Meister« sah er vor allem darin, am Bauhaus eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich seine Schülerinnen und Schüler so frei wie möglich entfalten konnten.

Die Jahre am Bauhaus Weimar zwischen 1919 und 1924 gehörten zu Feiningers produktivsten. Als Meister für Druckgraphik beschäftigte er sich neben Holzschnitt und Radierung weiter mit Malerei und schuf so berühmte Bilder wie »Das hohe Ufer« und »Wolke über dem Meer«. Als auf Betreiben des »Völkischen Rats« das Bauhaus 1925 aufgelöst wurde und nach Dessau umzog, folgte Feininger zwar und blieb Meister, verzichtete aber auf Lehre und Gehalt, um intensiver malen zu können.

1927 besuchte Alfred H. Barr, der spätere Gründungsdirektor des Museum of Modern Art (MOMA) in New York, das Bauhaus und lernte Feininger dort kennen. Er wurde zu einem der wichtigsten Förderer seiner Kunst in den Vereinigten Staaten. 1929 vermittelte Alois Schardt, der Direktor der Städtischen Museen von Halle, einen öffentlichen Auftrag für eine repräsentative Stadtansicht. Feininger richtete sich ein Atelier im Torturm der Moritzburg ein und war von der Stadt und ihren alten Bauwerken begeistert. Der »Halle-Zyklus« umfasste am Ende elf Gemälde und 30 Zeichnungen, die nach der Entlassung Schardts durch die Nazis 1935 von dem jungen Unternehmer Hermann Klumpp aus dem Torturm gerettet und in seiner Wäscherei in Quedlinburg bis Kriegsende versteckt wurde. Zu Feiningers 60. Geburtstag gab es 1931 am Folkwang-Museum Essen eine Retrospektive mit 127 Gemälden und 55 Aquarellen, die danach im Kronprinzenpalais in Berlin gezeigt wurde. Aber ab 1936 wurden auch Feiningers Bilder im »Dritten Reich« aus den Museen geholt und ab 1938 in der Ausstellung »Entartete Kunst« gezeigt und diffamiert.

Zur Rückkehr gezwungen

Feininger ahnte, was die Stunde geschlagen hatte. Dennoch konnte er sich nicht zum Auswandern entschließen, weil ihm auch die politischen Verhältnisse seines Heimatlandes wenig verheißungsvoll erschienen. Im Mai 1931 hatte er an seine Frau Julia aus Halle nach Dessau geschrieben: »Zu Tausenden stehen die Arbeitslosen herum, und es ist sehr bedrückend zu sehen, obwohl die Leute ruhig und friedlich sich verhalten. Aber es ist doch niederdrückend. Wie erst in Amerika, wo keine Fürsorge für die 9.000.000 dortigen Arbeitslosen besteht! Wie kann nur der mächtige amerikanische Staat das so weitergehen lassen? Die Schande eines mächtigen Landes, seine ›Unemployed‹ einfach verkommen zu lassen und sie zusammenzuknüppeln, sie mit Tränengas (aus dazu extra neu erfundenen Gewehren!) umzuschießen! (…) Ein Staat, der nur die Reichen und die Einflussreichen schützt! Und seine Arbeiter auf der Straße verkommen lässt. Nicht einmal demonstrieren dürfen sie. Wer soll denn da helfen? Ein Volk ohne Recht, ohne Schutz. Unser Protzstaat! If you know what I mean.«

Als 1932 die NSDAP bei den Kommunalwahlen in Dessau mit vierzig Prozent der Stimmen stärkste Partei wurde, stellte deren Fraktion sofort den Antrag auf Auflösung und Abriss des Bauhauses. Alle Meister und Angestellten wurden entlassen und das Gebäude nur gerettet, weil es als »Gauleiterschule« weitergenutzt werden sollte. Feininger konnte zwar wegen des bestehenden Mietvertrages noch in seinem Meisterhaus wohnen bleiben, aber als die Gestapo im März 1933 eine Haussuchung durchführen ließ, folgte er Walter Gropius nach Berlin und floh im Sommer in sein geliebtes Deep an die Ostsee. Aber auch dort verkündete ein Transparent über der Promenade: »Juden unerwünscht!«

Erst als er selbst als Jude angefeindet wurde, entschloss er sich, Deutschland zu verlassen. Nach einer Einladung ans Mills College in ­Oakland, Kalifornien, verließ er im Juni 1937 das Land, in dem er 50 Jahre gelebt und gearbeitet hatte und ging mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in die USA. Er musste über 400 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen zurücklassen und kam »mit zwei Dollar in der Tasche« im Hafen von New York an.

Die Alte Welt beleuchtet

Doch die Bauhaus-Ausstellung, die Alfred H. Barr 1938 im MOMA eröffnete, machte ihn in der Kunstszene New Yorks bekannt und verschaffte ihm erste öffentliche Aufträge, darunter einen für zwei Wandbilder am »Marine Transportation Building« auf der Weltausstellung von 1939. Die ersten Manhattan-Bilder entstanden und wurden in der Buchholz Gallery gezeigt. 1942 erzielte sein Bild »Gelmeroda XIII« in der Ausstellung »Artists for Victory« im Metropolitan Museum mit 2.500 US-Dollar den höchsten Ankaufpreis. Obwohl die Zeitungen mehr über die Summe als über das Bild schrieben, war Feininger mit siebzig Jahren der Durchbruch in den Vereinigten Staaten gelungen.

Nach Kriegsende wurde sein Werk auch in Deutschland wieder öffentlich gezeigt, unter anderem in Retrospektiven in München und Hannover sowie auf der Documenta in Kassel. Jetzt erst wurde die künstlerische Dimension seines Werks auch in seiner Wahlheimat wieder für eine größere Öffentlichkeit sichtbar. Feininger hatte die Alte Welt zwischen Ostsee und Thüringen noch einmal aufleuchten lassen, bevor sie in den Abgrund von Faschismus und Weltkrieg stürzte. Und er hatte die Auswirkungen dieser Erschütterung in der Neuen Welt gezeigt, deren Wolkenkratzer – zumindest zwei von ihnen in Manhattan – allerdings erst 60 Jahre später einstürzten. So wie seine Werke schon in den 20er und 30er Jahren die Abgründe und Spannungen seiner Zeit auf einzigartige Weise dargestellt hatten, so zeigen sie sich auch im Leben dieses unfreiwilligen Wanderers zwischen den Welten. Lyonel Feininger starb am 13. Januar 1956 in Manhattan und wurde in Hastings-on-Hudson beigesetzt. Aber das Licht, das über seinen Landschaften und Stadtsilhouetten liegt, strahlt bis in unsere Gegenwart.

Holger Teschke schrieb an dieser Stelle zuletzt am 31. Mai 2021 über den Hering als Fisch des Jahres.

Die Ausstellung »Becoming Feininger« ist noch bis zum 9. Januar 2022 in der Feininger-­Galerie Quedlinburg zu sehen. Zum 150. Geburtstag erscheint beim Verlag Rowohlt (Berlin) die Biographie »Lyonel Feininger – Porträt eines Lebens« von Andreas Platthaus

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