Zum Inhalt der Seite

Datenschutz: Onlinedienste geraten in China ins Visier

Beijing. Nach dem chinesischen Fahrdienstvermittler Didi Chuxing sind drei weitere jüngst in den USA an der Börse gelistete Onlineplattformen ins Visier der chinesischen Behörden geraten. Wie die Cyberaufsicht am Montag in Beijing mitteilte, liefen Ermittlungen wegen des Umgangs mit gesammelten Daten. Es gehe um Risiken für den Schutz der Daten sowie für die nationale Sicherheit, hieß es ähnlich wie bei Didi. Betroffen sind die Lastwagenvermittler Yunmanman und Huochebang sowie die Personalvermittlung Boss Zhipin. Am Sonntag waren chinesische Appstores angewiesen worden, keine Software mehr von Didi anzubieten. Es seien »schwerwiegende Verstöße« im Umgang mit personenbezogenen Daten festgestellt worden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2021, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!