Zum Inhalt der Seite

Proteste gegen Regierung in Eswatini

Mbabane. Die Monarchie in Eswatini (früher Swaziland) wird von Protesten erschüttert. Die Regierung erließ daher am Dienstag abend weitreichende Einschränkungen. Als Begründung wurde auch eine neue Welle der Coronapandemie genannt. In den vergangenen Tagen kam es in dem Kleinstaat mit nur knapp 1,2 Millionen Einwohnern mehrfach zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten, die demokratische Reformen verlangen. Am Mittwoch fielen nach offiziell zunächst unbestätigten Berichten wieder Schüsse, Fahrzeuge brannten. Politische Par­teien sind seit 1973 verboten. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!