-
11.06.2021
- → Ausland
Bandengewalt in Haiti eskaliert
Port-au-Prince. Inmitten einer heftigen Coronawelle ist in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince die Bandengewalt eskaliert und hat Tausende Menschen in die Flucht getrieben. Es habe insbesondere seit dem 1. Juni zahlreiche Tote und Verletzte gegeben, teilte die UN-Agentur für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mit, wie dpa am Donnerstag meldete. Hunderte Wohnhäuser und kleine Geschäfte seien in Brand geraten, hieß es von OCHA. Hintergrund sind demnach Kämpfe zwischen Banden um die Kontrolle über Stadtgebiete. Nach ersten Schätzungen gibt es nach den UN-Angaben 5.600 Vertriebene. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!