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Aus: Ausgabe vom 27.05.2021, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Kriegsminister Habeck?

Informationen am Morgen | Mi., 5.05 Uhr, DLF
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Ist »beeindruckt« von der »Front« in der Ostukraine: Grünen-Kochef Robert Habeck

Er hat sich darauf versteift: Grünen-Kochef Robert Habeck hält trotz heftiger Kritik – sogar aus den eigenen Reihen – an seiner Forderung nach Waffenlieferungen an die Ukraine fest. Denn: Die Ukraine kämpft nicht nur »für ihre Freiheit«, sondern »verteidigt auch die Sicherheit Europas«, erklärte er im Interview mit dem DLF. Der Transatlantiker Habeck befürchtet nämlich: Wenn die Ukraine »fällt«, »dann ist das eine Einladungen an Russland, andere Konflikte ebenfalls eskalieren zu lassen«. Dass die Grünen eine »pazifistische Tradition« hätten, sei »gut« – aber so ein Besuch an der »Front« in der Ostukraine ist eben einfach »beeindruckend«. Die ukrainischen Kräfte seien dort russischen Scharfschützen ausgesetzt, »und dann zu sagen, wir machen das alles mit diplomatischen Dingen, mit diplomatischen Gesprächen, ist natürlich richtig, aber trotzdem sollte man Nachtsichtgeräte, Aufklärungsgeräte, Kampfmittelbeseitigung, Medivacs doch zur Verfügung stellen«. Fazit: Habeck hat das Zeug zum Kriegsminister. (rsch)

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Die Bundesregierung sagt: der Tageszeitung junge Welt sei mit geheimdienstlichen Mitteln der »Nährboden zu entziehen«. Wirtschaftlich und wettbewerbsrechtlich negative Folgen durch die Nennung der Zeitung im Verfassungsschutzbericht seien sogar beabsichtigt.

Unsere Antwort darauf kann nur sein, dass sie mit diesem grundgesetzwidrigen Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit genau das Gegenteil erreichen! Deshalb fordern wir alle Freunde, Leserinnen und Leser, Unterstützer, Autoren und Genossenschaftsmitglieder auf: Tun wir alles, um den »Nährboden« der jungen Welt zu stärken – jetzt erst recht!

Zur neuen Leserbrieffunktion auf jungewelt.de

  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Lüko W. aus Frankfurt/Main (28. Mai 2021 um 17:35 Uhr)
    Ich hatte bei der Frankfurter Rundschau zu dem Artikel »Grünen-Chef Robert Habeck: Forderungen der Ukraine nach Waffen gerechtfertigt« vom 25. Mai einen Leserkommentar abgegeben: »Habeck macht's klar: Wer ›grün‹ wählt, wählt Krieg.« Das wurde von der »Moderation« des Ippen-Konzerns natürlich sofort unterdrückt.
  • Leserbrief von Reinhard Hopp aus Berlin (26. Mai 2021 um 22:06 Uhr)
    Diese bellizistische Nachkommenschaft Joseph Martin Fischers erweist sich als wirklich fähig – nur leider zu allem!

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