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Aus: Ausgabe vom 14.05.2021, Seite 14 / Ausland

Unterlassene Hilfeleistung

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Wegen der prekären Lage vieler Bootsflüchtlinge im Mittelmeer startet die Organisation Ärzte ohne Grenzen eine Mission mit einem eigenen Schiff. Die Helfer wollen mit dem gecharterten Schiff »Geo Barents« Menschen aus Seenot retten, die sich in großer Zahl aus Libyen nach Europa aufmachen. Das teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin und Rom mit. »Unsere Rückkehr ins Mittelmeer ist eine direkte Folge der rücksichtslosen europäischen Politik der unterlassenen Hilfeleistung auf See«, erläuterte Ellen van der Velden, Leiterin des Seenotrettungseinsatzes von Ärzte ohne Grenzen. Nach UN-Angabe sind dieses Jahr bereits 616 Menschen bei dem Versuch gestorben, das Mittelmeer in Richtung Europa zu überqueren. Auf der italienischen Insel Lampedusa (siehe Foto) zwischen Tunesien und Sizilien waren allein am vergangenen Wochenende in kurzer Zeit über 2.000 Männer, Frauen und Kinder in Booten eingetroffen. (dpa/jW)

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