-
20.04.2021
- → Ausland
Moskau: Vorwürfe aus Prag zurückgewiesen
Moskau. Russland hat Vorwürfe Tschechiens entschieden zurückgewiesen, an der Explosion eines Munitionslagers 2014 beteiligt gewesen zu sein. »Wir sind kategorisch nicht einverstanden mit solchen Schlüssen und halten sie für provokant und nicht freundschaftlich«, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Tschechien hatte am Wochenende 18 russische Diplomaten, die angeblich für den russischen Auslandsgeheimdienst SWR und für den militärischen Nachrichtendienst GRU gearbeitet haben sollen, ausgewiesen. Russland reagierte mit der Ausweisung von 20 Tschechen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!