Zum Inhalt der Seite

London will Verbot von US-Neonazigruppe

London. Die britische Regierung hat erste Schritte zum Verbot der US-Neonazigruppierung »Atomwaffen Division« unternommen. Das teilte das britische Innenministerium am Montag mit. Den Plänen von Innenministerin Priti Patel zufolge sollen Mitgliedschaft und Werben für die Gruppe mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden können, hieß es in einer Mitteilung. Die Gruppe hatte sich in den USA m Frühjahr 2020 unter dem Druck der Behörden aufgelöst, ist jedoch nach Ansicht der britischen Regierung weiterhin unter dem Namen »National Socialist Order« (Nationalsozialistischer Orden) aktiv. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!