-
17.04.2021
- → Inland
Ministerin: KSK bereit für Afghanistan-Einsatz
Berlin. Die Bundeswehr hält Spezialeinheiten wie das Kommando Spezialkräfte (KSK) für den Einsatz in Afghanistan im »Notfall« bereit. Das erklärte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Freitag mit Verweis auf eine womöglich erhöhte Gefahrenlage durch den in diesem Jahr geplanten Abzug der deutschen Truppen vom Hindukusch. Spezialkräfte im KSK und in anderen Einheiten wären einsatzbereit, drohte die Ministerin.
Noch am Montag hatte sie im Verteidigungsausschuss des Bundestages ihr Unwissen beteuert bezüglich von Soldaten einbehaltener Munition und der darauf folgenden Rückgabeamnestie des KSK-Kommandanten Markus Kreitmayr (siehe jW vom 13.4.). Am Mittwoch hatte die Ministerin erklärt, die Bundeswehr gemeinsam mit den USA nach nun fast 20 Jahren aus Afghanistan abzuziehen. Die Bundesrepublik stellt in Afghanistan das zweitgrößte Truppenkontingent nach den USA. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!