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NRW: Proteste gegen Braunkohle-Entscheidung angekündigt

Foto: Federico Gambarini/dpa
Symbolische Aktion am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler (23.3.2021)

Düsseldorf. Der Energieriese RWE hat die sogenannte Leitentscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung für den weiteren Braunkohleabbau begrüßt. Umwelt- und Klimainitiativen kündigten hingegen weitere Proteste an. »Wir werden unseren Protest entschlossen fortsetzen, damit die Kohle im Boden bleibt, der Hambacher Wald gesichert bleibt und alle Dörfer bleiben«, sagte Bastian Neuwirth für die Umweltorganisation Greenpeace in einer Online-Pressekonferenz.

RWE teilte am Mittwoch mit, die Leitentscheidung stelle einen geordneten Betrieb der Tagebaue Hambach und Inden sicher, deren Kohlegewinnung bis 2029 endet. Der Tagebau Garzweiler könne bis zum Auslaufen der Kohleverstromung die Versorgung der verbleibenden Kraftwerke leisten. Die neuen Vorgaben des Landes würden die Tagebauentwicklung »allerdings deutlich weiter einschränken«.

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Die Initiativen kündigten an, im August sei vor der Bundestagswahl eine große Demonstration am Tagebau Garzweiler geplant. Der soziale Frieden in der Region rücke nicht wesentlich näher, sagte Dirk Jansen vom Bund für Umwelt und Naturschutz.

Die Landesregierung hatte am Dienstag beschlossen, wie der Braunkohleabbau in den drei Tagebauen im rheinischen Revier mit Blick auf den geplanten Kohleausstieg weitergehen soll. Eine Entscheidung über die Zukunft von fünf Dörfern, deren Erhalt die Initiativen fordern, soll Ende 2026 fallen. Der Hambacher Wald am Tagebau Hambach, das Symbol der Proteste, soll erhalten bleiben. (dpa/jW)

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Erschienen am 25.03.2021, Inland

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