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UNO wirft Myanmars Militär Massenmord vor

Yangon. Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Menschenrechte in Myanmar, Tom Andrews, hat dem Militär des Landes »Massenmord« an seiner eigenen Bevölkerung vorgeworfen. Andrews reagierte damit in der Nacht auf Sonntag auf Berichte, wonach am Sonnabend 114 Menschen bei landesweiten Demonstrationen gegen das Militär getötet worden seien. Dabei sollen Einsatzkräfte mit scharfer Munition und gezielten Kopfschüssen gegen unbewaffnete Zivilisten vorgegangen sein. Auch die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, und die UN-Beraterin für die Verhinderung von Völkermord, Alice Wairimu Nderitu, verurteilten das Vorgehen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2021, Seite 6, Ausland

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