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Fleischindustrie: Tarifrunde geht weiter

Hamburg. Zur dritten Runde der Tarifverhandlungen in der deutschen Fleischwirtschaft trifft sich die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) an diesem Montag in Hamburg mit Vertretern der Gegenseite. Die hatten Mitte März erstmals ein Angebot auf den Tisch gelegt. Demnach soll der Mindestlohn in vier Stufen ab Juli 2021 bis Mitte 2024 von zehn auf zwölf Euro steigen. Die Gewerkschaft war mit der Forderung nach einem dreistufigen Mindestlohntarifvertrag für die rund 160.000 Beschäftigen der Branche in die Gespräche gegangen. Der Mindestlohn soll demnach bei 12,50 Euro starten. »Die Beschäftigten sind stinksauer und absolut streikbereit«, zitiert dpa den stellvertretenden NGG-Vorsitzenden Freddy Adjan am Sonntag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2021, Seite 5, Inland

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