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USA: Proteste gegen antiasiatischen Rassismus

New York. In den USA haben zahlreiche Menschen gegen gewaltsame Übergriffe gegen die asiatischstämmige Minderheit im Land demonstriert. Im New Yorker Stadtteil Queens versammelten sich am Sonnabend mehrere hundert Demonstrierende, ähnliche Kundgebungen fanden in rund 60 weiteren US-Städten statt. »Alle Asiaten, die ich kenne, sind Opfer von Gewalt oder Mobbing, von Übergriffen geworden«, sagte Judi Chang vom antirassistischen Bündnis »Answer«, das zu den Demonstrationen aufgerufen hatte, in New York. »Man spuckt uns an, man brüllt uns an«, sagte sie und führte weiter aus, dass die Diskriminierungen und Übergriffe im Zuge der Pandemie zugenommen hätten, die vor etwas über einem Jahr in ­China ihren Ausgang genommen hatte. Die Rhetorik, mit der China als Bedrohung dargestellt werde, habe für die asiatischstämmige Minderheit in den USA schwerwiegende Folgen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2021, Seite 1, Ausland

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