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Neues Mahnmal für Opfer rechter Gewalt

Dormagen. Im Gedenken an die Opfer der Mordserie des rechtsterroristischen NSU-Netzwerks sowie alle weiteren Opfer rechter Gewalt hat die Stadt Dormagen am Sonntag eine neue Gedenkstätte eingeweiht. Anlass war der diesjährige Internationale Tag gegen Rassismus, wie die Stadt mitteilte. Damit wolle man unter anderem auch »immer wieder in Erinnerung rufen«, wie wichtig es sei, »jeglicher Form von rechter Gesinnung entschieden entgegenzutreten«, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld. Zehn Magnolien sollen an die zehn Mordopfer des »Nationalsozialistischen Untergrunds« erinnern. Ein zentral gepflanzter Amberbaum stehe symbolisch für alle anderen, teils unbekannten Opfer rassistischer Angriffe. Eine Holzstele mit der Gedenkplakette nennt die Namen aller NSU-Opfer und deren Todestage. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2021, Seite 15, Antifaschismus

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