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EU-Delegationschef in China einbestellt

Beijing. Nach EU-Sanktionen gegen Vertreter der Volksrepublik China wegen der angeblichen Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren hat das Außenministerium in Beijing den EU-Delegationschef einbestellt. Wie das Ministerium am Dienstag mitteilte, sei Nicolas Chapuis schon am Vortag der chinesische Protest übermittelt worden. Vizeaußenminister Qin Gang habe bei dem Gespräch darauf verwiesen, dass sich die Strafmaßnahmen auf »Lügen und Falschinformationen stützen«. Die Sanktionen widersprächen der Realität und Vernunft, wurde Qin zitiert. Die EU sei nicht qualifiziert, sich als Menschenrechtslehrer aufzuspielen. China dränge die Europäische Union, die Ernsthaftigkeit dieses Fehlers anzuerkennen, ihn zu korrigieren und die Konfrontation zu beenden, »um den chinesisch-europäischen Beziehungen nicht mehr Schaden zuzufügen«, hieß es weiter. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2021, Seite 7, Ausland

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