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Oktoberfestattentat: Aussage zu Bombenleger

München. Der Bombenleger des rechtsterroristischen Oktoberfestattentats 1980 soll schon fünf Jahre zuvor Kontakt zu Neonazis gesucht, Sprengsätze gebaut und Zündschnüre gehortet haben. Das sagte der Bundesanwalt am Bundesgerichtshof, Bodo Vogler, am Donnerstag im Verfassungsausschuss des Bayerischen Landtags. Am 26. September 1980 war am Wiesn-Haupteingang die Bombe explodiert. Zwölf Gäste und Attentäter Gundolf Köhler starben, mehr als 200 Menschen wurden verletzt. Die 2014 neu aufgenommenen Ermittlungen hätten keinen Anhaltspunkt auf mögliche Mittäter, Anstifter oder Gehilfen ergeben, sagte Vogler. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2021, Seite 4, Inland

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