Zum Inhalt der Seite

GDL stellt Bedingungen für Tarifverhandlungen

Berlin. Seit fast zwei Wochen sind die Tarifverträge zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Deutschen Bahn ausgelaufen. Verhandlungen über neue Vereinbarungen sind nicht in Sicht. Einen weiteren Terminvorschlag seitens der Bahn habe die Gewerkschaft am Donnerstag abgelehnt, sagte Personalvorstand Martin Seiler in Berlin. Mit dem Auslaufen der Tarifverträge endete auch die Friedenspflicht. Warnstreiks sind also denkbar. Die GDL hatte vergangene Woche den Beginn der Tarifverhandlungen von der Frage abhängig gemacht, wo und für wen die Verträge am Ende gelten. Denn der bundeseigene Konzern ist momentan dabei, das sogenannte Tarifeinheitsgesetz umzusetzen. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2021, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

                                                                                       Kinderbeilage