-
10.03.2021
- → Ausland
Pandemie trifft Migranten besonders
Genf. Migrantinnen und Migranten sind nach Angaben des Roten Kreuzes von der Coronapandemie besonders betroffen. Neben dem Verlust ihrer Arbeitsstelle bleiben sie oft auch bei Tests und Impfungen auf der Strecke, wie die Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) am Dienstag in Genf berichtete. Illegalisierte Menschen könnten in manchen Ländern weder Tests bekommen, noch würden sie im Krankheitsfall behandelt oder könnten sich impfen lassen, weil sie keine Identitätskarte oder Sozialversicherungsnummer hätten, schreibt IFRC. Aus Furcht vor Festnahme und Deportation schreckten viele auch davor zurück, zum Arzt zu gehen oder sich zum Impfen anzumelden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!