-
26.02.2021
- → Ausland
WHO: Langszeitfolgen von Covid-19 erforschen
Kopenhagen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine intensive Erforschung der Langzeitfolgen von Covid-19 angemahnt. Alle Gesundheitsbehörden müssten sich daran beteiligen, die Spätsymptome zu erforschen, sagte der WHO-Direktor für Europa, Hans Kluge, am Donnerstag in Kopenhagen. Studien ergaben, dass etwa jeder zehnte nach einer Ansteckung noch Wochen später unter Symptomen wie Müdigkeit und Kurzatmigkeit, aber auch unter kardiologischen und neurologischen Problemen leidet. »Die Belastung ist real und erheblich«, sagte Kluge. Obwohl es schon kurz nach Beginn der Pandemie erste Berichte über Langzeitfolgen gegeben habe, seien viele Betroffene auf »Unglauben und Unverständnis« gestoßen. Diese Patienten müssten ernstgenommen werden. Kluge forderte die europäischen Länder und Institutionen auf, sich bei der Erforschung von »Long Covid« zusammenzuschließen und etwa die Erhebung von Daten zu vereinheitlichen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!