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Streiks in Callcentern der Deutschen Bank

Frankfurt am Main. Deutsche-Bank-Kunden müssen sich bei telefonischen Anfragen an das Geldhaus seit Sonnabend auf längere Wartezeiten einstellen. Die Gewerkschaften Verdi und DBV riefen die Beschäftigten der DB Direkt GmbH am Freitag zu unbefristeten Streiks auf. Damit soll in dem seit Monaten dauernden Tarifstreit der Druck auf die Unternehmerseite erhöht werden. Begonnen haben die Streiks in den Callcentern in Berlin und Essen am Sonnabend um sechs Uhr. Der Ausstand werde so lange dauern, »bis die Arbeitgeberseite ein abschlussfähiges Tarifangebot unterbreitet«, teilte Verdi mit. Vorangegangen waren mehrere Warnstreiks. Zu den Aufgaben der DB Direkt zählt neben dem telefonischen Kundendienst auch der Direktvertrieb ausgewählter Produkte der Deutschen Bank. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2021, Seite 5, Inland

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