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NRW: Haus für Asylsuchende abgebrannt

Schleiden. Auf eine Asylunterkunft in Nordrhein-Westfalen wurde mutmaßlich ein Brandanschlag verübt. Am Freitag ist ein Bewohnerhaus für Asylsuchende in Schleiden komplett abgebrannt, wie eine Sprecherin der Bezirksregierung mitteilte. Eine Frau ist demnach leicht verletzt worden. Die Polizei hatte zunächst von mehreren Verletzten bei dem Brand des alten Kasernengebäudes an der Vogelsang, einer ehemaligen »Ordensburg« der Nazis in der Eifel, gesprochen. Den Angaben zufolge hatte es am frühen Freitag morgen drei Feuerwehralarme gegeben. In zwei Fällen standen Mülltonnen in Brand, der dritte galt dem Wohnhausbrand. Insgesamt sechs Häuser seien evakuiert worden, Bewohner wurden in der Kantine in Sicherheit gebracht. Mindestens 94 Asylsuchende sollen nun in die Zentrale Unterbringungseinrichtung in Euskirchen verlegt werden. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren nach dem Notruf mit mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2021, Seite 1, Inland

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