- → Inland
Wirecard-Ausschuss kritisiert Kanzleramt
Berlin. Mehrere Abgeordnete haben der Bundesregierung vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem Wirecard-Untersuchungsausschuss unsauber zu arbeiten. Der Wirtschaftsberater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe selbst entschieden, welche E-Mails er dem Ausschuss übermittle – und dabei offenkundig Informationen zurückgehalten, sagten Vertreter von Linken, Grünen und FDP am Mittwoch gegenüber dpa. Der wirtschaftspolitische Berater der Kanzlerin, Lars-Hendrik Röller, hatte dem Ausschuss eine E-Mail nicht vorgelegt, in der seine Frau in Zusammenhang mit dem inzwischen insolventen früheren Dax-Konzern Wirecard gebracht wurde. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Inland
