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Wirecard-Ausschuss kritisiert Kanzleramt

Berlin. Mehrere Abgeordnete haben der Bundesregierung vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem Wirecard-Untersuchungsausschuss unsauber zu arbeiten. Der Wirtschaftsberater von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) habe selbst entschieden, welche E-Mails er dem Ausschuss übermittle – und dabei offenkundig Informationen zurückgehalten, sagten Vertreter von Linken, Grünen und FDP am Mittwoch gegenüber dpa. Der wirtschaftspolitische Berater der Kanzlerin, Lars-Hendrik Röller, hatte dem Ausschuss eine E-Mail nicht vorgelegt, in der seine Frau in Zusammenhang mit dem inzwischen insolventen früheren Dax-Konzern Wirecard gebracht wurde. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2021, Seite 5, Inland

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