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Echt blond

Von Rafik Will
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Ein akustischer Parcours durch die Welt der Blondinen: Das Hörspiel »Echt? theblondproject«

Heute Abend läuft ein Kriminalhörspiel von Markus Metz und Georg Seeßlen aus den Nullerjahren. »Mord in Studio 12« (SWR 2007; Di., 19 Uhr, WDR 3) handelt vom Krimiautor Benjamin Walther, der in einer Livesendung aus dem Nähkästchen plaudert. Ein Höreranruf führt zur Eskalation.

Das Telefon als Kommunikationsmedium spielt auch eine Rolle in Matthias Dells neuem Feature »Porträt per Telefon: Aus dem Leben einer Wäscherin« (DLF Kultur 2020; Di., 22 Uhr, DLF Kultur). Der Titel orientiert sich an einer DDR-Fernsehshow, in der Prominente auf telefonische Publikumsfragen antworteten. In Dells Radioarbeit wird nun eine »gewöhnliche« Frau aus Neustadt an der Orla, Jahrgang 1961, zum Alltag damals und heute befragt.

Kim Posster stellt in »Streitmächte – Kritische Männergruppen« (Mi., 17 Uhr, Radio Corax) die Geschichte der kritischen Männlichkeit in den 90ern vor. Virginie Despentes schickt in  »Apocalypse Baby« (BR 2019; Teil 1/2 Mi., 20 Uhr, Bayern 2) ihre Privatdetektivin Lucie Toledo auf Observationsmission. Das Beobachtungsobjekt, ein Teenager aus gutem Haus, entzieht sich bald ihrem Blick. Von da an verlässt sich Toledo auf die Spürnase einer verschrobenen Kollegin namens »Hyäne«.

Tom McCarthy lässt in »Remainder« (NDR 2019; Mi., 20 Uhr, NDR Kultur) einen Millionär Erfüllung im Reenactment finden und die beste Zeit seines Lebens neuinszenieren. Stefan Ripplinger präsentiert im Krimi »Ein gottverdammter Lügner« (WDR 2002; Do., 19 Uhr, WDR 3) die mysteriöse Begegnung der Hauptfigur mit einem Doppelgänger, der sich auch in Liebesdingen als überzeugendes Double erweist. »Wir laden Sie ein, kommen Sie, wir flanieren eine Runde durchs Blond und was das mit allem zu tun hat«, heißt es im Hörspiel »Echt? theblondproject« (RBB 2020; Do., 22 Uhr, SWR 2) von Gesine Danckwart und Fabian Kühlein.

Um einen quirligen Teenager, der gebabysittet werden muss, geht es in Stuart Kummers und Edgar Linscheids Krimi »Murat & Costa: Aufpassen!« (WDR 2021; Do., 23 Uhr, 1Live) mit Denis Moschitto und Eko Fresh in den Titelrollen. Eindrücke von einer Covid-19-Erkrankung bietet das Feature »Nach Corona begann für mich ein neues Leben – Protokoll einer Krankheit« (MDR 2021; Sa., 9 Uhr, MDR Kultur) von Michael Ernst. Auf ein gut 40 Jahre altes Projekt der in der DDR lebenden Schriftstellerin Maxie Wander bezieht sich Nadine Kegeles »›Ich sage es hier auf Tonband, damit alle mich hören können‹, Erzählungen von Frauen« (ORF 2018; Sa., 14 Uhr, ORF Ö1) in der Inszenierung von Franziska Dorau.

Die Perspektive eines Vierbeiners nimmt Oskar Panizzas »Hundeleben 1892« (BR 1987; Sa., 15 Uhr, Bayern 2) ein, in Nika Bertrams »Radio Wauland« (WDR 2011; So., 19 Uhr, WDR 3 und Mo., 23 Uhr, 1Live) jedoch geht es nicht um einen Hund, sondern den Hacker Wau Holland.

News über rechte Aktivitäten und den Widerstand dagegen kommen mit dem »Antifa Info« (Sa., 19.30 Uhr, FSK) aus Hamburg. Klassikertime ist mit Patricia Highsmiths »Der talentierte Mister Ripley« (HR/SWF/NDR 1989; Teil 1/2 So., 22 Uhr, HR 2 Kultur). Anfang der Woche stehen die Ursendungen »Nagelneu« (WDR 2021; Mo., 19 Uhr, WDR 3) von Maika Knoblich und Hendrik Quast sowie »Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden« (MDR 2021; Mo., 22 Uhr, MDR Kultur) von Sibylle Berg an. Zeitgleich mit letzterer läuft Jörg Grasers Kriminalhörspiel »Kreuzeder und die Kellnerin« (DKultur 2011; Mo., 22 Uhr, DLF Kultur), das zweite Stück der Reihe um einen bayrischen Kommissar ohne Interesse an der Strafverfolgung.

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