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FFP2-Masken: Konzerne sollen zahlen

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi sieht bei möglichen weiteren Vorgaben zum Tragen von FFP-2-Masken etwa in Geschäften oder in Bussen und Bahnen auch die Konzerne in der Pflicht. »In jedem Fall müssen die Unternehmen ihren Beschäftigten FFP-2-Masken kostenfrei und in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stellen«, sagte Verdi-Chef Frank Werneke am Sonntag. Beschäftigten müsse es zudem möglich sein, zusätzliche bezahlte Kurzpausen einzulegen, um die Maske absetzen und durchatmen zu können. Kontrollen einer Maskenpflicht dürften auch nicht den Beschäftigten aufgebürdet werden, verlangte Werneke – damit müsse Wach- und Sicherheitspersonal betraut werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2021, Seite 5, Inland

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