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Arbeiterbewegung

Luxemburg in Leipzig

Geschichtsbewusste Leipzigerinnen und Leipziger wissen es, Zugezogene und Besucher eher nicht: Am 27. Mai 1913 hielt Rosa Luxemburg im großen Saal des Leipziger Felsenkellers eine Rede gegen den drohenden imperialistischen Weltkrieg. An der traditionsreichen Versammlungsstätte der Leipziger Arbeiterbewegung formulierte sie Sätze, die man in Marmor hauen könnte: »Solange das Kapital herrscht, werden Rüstungen und Krieg nicht aufhören.«

Leipziger Linke nahmen es sich zu Herzen und beschlossen, die im März vor 150 Jahren geborene Revolutionärin vor dem Haupteingang des Veranstaltungshauses mit einem »Denkzeichen« zu ehren, wofür zur Zeit Spenden geworben werden. Zusätzlich wird am Freitag (15.1.), dem Jahrestag der Ermordung Luxemburgs, von Volker Külow (Die Linke) und Jörg Folta (Felsenkeller) am historischen Ort eine Rosa-Luxemburg-Bibliothek eröffnet – wegen der Pandemie kann man leider nur via Facebook-Live­stream dabei sein. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2021, Seite 11, Feuilleton

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