Zum Inhalt der Seite

Unruhen in Uganda vor Wahl

Kampala. Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich »zutiefst besorgt« über die sich verschlechternde Menschenrechtslage in Uganda vor der Präsidentenwahl kommende Woche geäußert. Bei Protesten und Unruhen nach der Festnahme zweier Präsidentschaftskandidaten im November seien mindestens 54 Menschen getötet worden, teilte am Freitag Sprecherin Ravina Shamdasani mit. Im Vorfeld der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 14. Januar sei gegen das Versammlungsrecht und das Recht auf Meinungsfreiheit verstoßen worden. Menschen seien getötet, festgenommen und gefoltert worden. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2021, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!