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Aus: Ausgabe vom 25.11.2020, Seite 1 / Inland
Coronapandemie in der BRD

Schulen sollen offen bleiben

Länder bekräftigen Position vor Verhandlung mit Bundeskanzlerin, ausgedehnte Weihnachtsferien
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Soll auch im Winter gut gelüftet sein: Klassenraum einer Schule in Gütersloh (26.10.2020)

Die Bundesländer haben vor den abschließenden Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Krise noch einmal bekräftigt, keine flächendeckenden Schul- oder Kitaschließungen verordnen zu wollen. Auch ein flächendeckender Wechselunterricht ist nicht geplant. Das geht aus einer dpa vorliegenden gemeinsamen Beschlussvorlage für die Videokonferenz an diesem Mittwoch hervor.

Darin haben sich die Länderregierungen auf verschiedene Maßnahmen und Empfehlungen geeinigt, um die Weiterverbreitung des Coronavirus in Schulen einzudämmen. So sollen künftig in Regionen mit »deutlich mehr« als 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Sogenannter Hybridunterricht solle in »besonderen Infektionshotspots« schulspezifisch umgesetzt werden. Mehrere Bundesländer, darunter Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg, haben inzwischen eine Ausdehnung ihrer Weihnachtsferien angekündigt. Sie sollen nun nicht, wie in den meisten anderen Bundesländern, am 24. Dezember, sondern am Wochenende davor beginnen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) äußerten sich skeptisch zum Zeitraum der vorgeschlagenen Lockerungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar, wie sie am Dienstag sagten. Eine Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten von Montag abend sieht bislang vor, dass in diesem Zeitraum Treffen eines Haushaltes mit »haushaltsfremden« Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden sollen. Kinder bis 14 Jahren sollen hiervon ausgenommen sein.

Merkel kündigte am Dienstag in der virtuellen Sitzung der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag eigene Vorschläge an und wies darauf hin, dass vor dem Hintergrund des Infektionsschutzgesetzes Maßnahmen nur für die Dauer von vier Wochen beschlossen werden können. (dpa/jW)

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